Kolpingfamilie Heiden

Die Kolpingsfamilie Heiden wurde im Jahr 1946 gegründet.
Zur Zeit gehören ihr ca. 350 Mitglieder an.

Die Kolpingsfamilie unterteilt sich in die Bereiche Kolping und
Junge Familien. Alle Gruppen haben gemeinsame Programmpunkte.  Alle 6-8 Wochen trifft sich der Vorstand, um aktuelle Dinge zu bereden. Hier sind Vertreter aus allen Bereichen und Untergruppen dabei.
Seit dem Sommer 2001 hat die Kolpingsfamilie eigene Räumlichkeiten bezogen. In der „Spielstube“ findet ein vielfältiges Angebot für kleinere Gruppen statt. Größere Veranstaltungen sind nach wie vor im Pfarrheim oder im Sommer „an der frischen Luft“.

Das Programm der Kolpingsfamilie wendet sich an alle Mitglieder und Interessierten und ist immer offen für neue Vorschläge. Seit 2010 besteht eine Kooperationsvereinbarung mit dem Familienzentrum der Kath. Kirchengemeinde St. Georg Heiden. Es bestehen Spielgruppen für Kinder bis zum Kindergartenalter.
Die jungen Familien halten ein Programm bereit, das vornehmlich für eben diese Interessengruppen (Familien mit (kleinen) Kindern) zugeschnitten ist, gleichzeitig vermischt es sich aber auch mit dem allg. Kolpingprogramm. Es wird z. B. ein Familiensommerfest organisiert, im Rahmen eines Ausfluges findet eine Betriebsführung statt, die für alle Altersklassen interessant ist es wird die Besichtigung eines großen Betriebes in der näheren Umgebung angeboten, kulturelle Veranstaltungen (Fahrt zur Freilichtbühne) werden anvisiert.

Die Senioren unserer Kolpingsfamilie treffen sich einmal im Monat. In der Sommersaison (Mai – Oktober) steht an jedem 2. Mittwoch im Monat eine Fahrradtour an, die jedesmal mit einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen o. ä. endet.

Seit 2014 besteht die neue Gruppe der Alleinstehenden.
Sie treffen sich regelmäßig im Monat  – am 2. Sonntag zum Frühstück im Café am Park, am 3. Sonntag zum Karten spielen im Café und Mehr. Auch Kegeltermine werden angeboten.

Als feste Programmpunkte finden in jedem Jahr die Generalversammlung (Januar),  das Josefsschutzfest (Mai) und der Kolpinggedenktag (Dezember) statt.

Das aktuelle Programm der Kolpingsfamilie hängt in den Schaukästen an der kath. Kirche und der Spielstube aus. Außerdem gibt es einen Familienkalender, in dem ebenfalls das Jahresprogramm eingedruckt ist.

Bei Interesse oder Fragen/Anregungen/Kritik stehen folgende Ansprechpartner bereit:

Spielgruppen: Monika Becker, Tel. 02867/90132
Kolping: Hanni Thesen, Tel. 02867/8678
Junge Familien: Karin Nienhoff, Tel. 02867/223499
Senioren: Willi Brun Tel. 02867/8290 und Willi Höing, Tel. 02867/8109

Kolping Spielgruppen und Loslösegruppen

Schon wenige Monate alte Kinder können sich über kurze Phasen konzentriert mit etwas beschäftigen. Entscheidend dabei ist, dass sie dabei nicht unterbrochen werden. Spielen braucht Raum und Zeit und wird vom Rhythmus der Kinder bestimmt. Spielen ist nämlich mehr als ein kindlicher Zeitvertreib – es ist Lernen und Forschen im ursprünglichen Sinn: durch Nachahmung und Improvisation, durch Versuch und Irrtum, mit Kreativität und Ausdauer.

All das bringen Kinder zum Spielen mit, getrieben von der unendlichen Neugier, denn alles, aber auch wirklich alles müssen sie befingern, befühlen und begreifen. Nicht nur den eigenen Körper und die Spielsachen, sondern auch vieles andere. Nichts ist heilig, und es gibt keinen Unterschied zwischen Gefährlichem und Harmlosem, Zerbrechlichem und Robustem. Alles kann für alles verwendet werden.

Nur über Spielerfahrungen begreifen Kinder Gesetzmäßigkeiten wie Ursache und Wirkung. Sie steigern ihre Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit, formen intellektuelle Fertigkeiten und legen damit den Grundstein zum planenden und logischen Denken.

Dabei ist jede neue Erfahrung von dem Bedürfnis begleitet, sie oftmals zu wiederholen. Erst viele Wiederholungen festigen die Eindrücke, und es entsteht eine allmähliche Vorstellung über Gegenstände, Raum, Zeit und Kausalzusammenhänge. Deshalb spielen wir in unserer Gruppe immer wieder die selben Spiele wie z.B. Sing-, Bewegungs-, und Fingerspiele. Zur Begrüßung singen wir immer das jedem bekannte Begrüßungslied. Die Kinder brauchen diese gewohnten Dinge um sich sicher fühlen zu können. Es handelt sich um ein Ritual, das ihnen die Sicherheit gibt: Hier kann ich jetzt spielen, hier werden wir gleich singen, hier werden wir gemeinsam etwas tun, hier bin ich einer von vielen anderen, -aber die anderen kenne ich schon! Hier bin ich gemeinsam mit meiner Mama in einer Spielgruppe, in der sie endlich mal nur Zeit für mich hat!!!

Das Spielen steht in unserer Gruppe für Kinder zwischen dem 1. Lebensjahr und 2/2½ Jahren an erster Stelle, aber wir fordern auch so manches Mal unsere Sinne heraus, auf denen alles basiert. Nur durch und mit den einzelnen Sinnen (Sehen, Fühlen, Schmecken, Riechen, Hören) sind wir in der Lage uns einiges anzueignen.

Ohne unsere Sinne wären wir aufgeschmissen und dabei ist es so schön diese zu nutzen und sie voll zu genießen!

Loslösegruppe Stoppelhopser

Loslösegruppe ist für Kinder ab 2 Jahre

  • Die Kinder treffen sich ein- bis zweimal die Woche in festen Gruppen, die von pädagogischen Kräften geleitet werden, um sich näher kennen zu lernen und Gemeinschaft zu erleben.
  • Die Kinder gewöhnen sich an die Gruppe und bauen Vertrauensverhältnisse zu Kindern und der Kursleiterin auf.
  • Die Kinder lernen, in vertrauter Umgebung und mit vertrauten Personen sich von ihren Eltern zu lösen.
  • Die Zeit, die die Kinder allein in der Gruppe verbringen wird individuell auf die Kinder zugeschnitten.
  • Dieser Ablöseprozess ist ein Lernprozess für Eltern und Kinder und soll auch als solcher verstanden werden.

Kolpingwegweiser § 84

Kolping tritt ein für eine gerechte Familienförderung. Es ist erforderlich, gesellschaftliche, soziale und finanzielle Rahmenbedingungen zu schaffen, die geeignet sind Familien zu unterstützen, damit Leben mit Kindern besser gelingen kann.

  • Die Kinder werden im freien Spielen an gemeinsame Spielsituationen herangeführt.
  • In der Gruppe wird gelernt zu teilen oder zu warten, wenn Spiele nicht frei sind und gemeinsam mit anderen Personen Lösungen zu Spielproblemen zu finden.
  • Die Kinder werden zusammen frühstücken und so auch beim Essen Gemeinschaft erleben.
  • Während des Vormittages werden Bilderbücher erzählt, kurze Spiele gemacht, gemalt, gebastelt oder geknetet.
  • In einem Abschlusskreis werden wir mit den Kindern singen, tanzen, Geschichten hören oder Fingerspiele machen.
  • Den Spielplatz in der Nachbarschaft werden wir u.a. auch besuchen.

Die Loslösegruppen treffen sich in der Spielstube,  Lindenstraße

Die Gruppe Stoppelhopser am Montag und (oder) Mittwochmorgen von 8.30 Uhr bis 11.30 Uhr

Wahlweise kann man auch beide Gruppen besuchen.
Jedes Kind bekommt zum Schluss eine Abschiedsmappe mit Fotos und kleinen Bastelarbeiten.