Pfarrzentrum

Der Neubau des Pfarrzentrums St. Georg ist am 06. Oktober 2018 eingeweiht worden. Bis zu diesem Zeitpunkt nutzte die Gemeinde das am Pastoratsweg gelegene Pfarrheim. Das in den 1960er Jahren erbaute und 1986 erweiterte Gebäude entsprach in vielerlei Hinsicht nicht mehr den aktuellen Anforderungen. So war ein Behinderten gerechter Zugang zu den Räumlichkeiten nicht gewährleistet und durch die räumliche Entfernung zur Pfarrkirche ließen sich viele Aktivitäten nicht miteinander verbinden.

Da gleichzeitig auch die Vorgaben des Bistums zu den gemeindeeigenen Nutzflächen einen deutlichen Überhang ergab, reifte vor etwa 10 Jahren bei den verantwortlichen Mitgliedern des Kirchenvorstandes der Entschluss, am Rathausplatz ein neues Pfarrheim zu errichten. Überlegungen die bereits vorhandenen Bausubstanzen im Umfeld der Kirche zu nutzten erwiesen sich schnell als unwirtschaftlich.

Im Rahmen dieser Vorplanung wurde seitens der Bistumsleitung das vorhandene Kirchengebäude mit einbezogen. Aufgrund rückläufiger Besucherzahlen in den Gottesdiensten war auch die Kirche mit mehr als 650 Sitzplätzen „zu groß“ geworden.
Bei der Planung der im Jahre 1971 eingeweihten Pfarrkirche sind bereits die Grundlagen für eine multifunktionale Nutzung geschaffen worden. Allerdings konnte sich damals noch niemand vorstellen, dass der eigentliche Kirchenraum auf die Hälfte reduziert und weitere Funktionsräume sinnvoll in das Gebäude untergebracht werden können.

In einem Architektenwettbewerb wurden der Kirchengemeinde 8 Entwürfe für die weitere Planung vorgelegt. Der Siegerentwurf der Architekten Hartig, Meyer und Wömper aus Lüdinghausen erhielt 2015 den Zuschlag zur Umsetzung des Projektes.

Der neu errichtete Gebäudeteil (Gemeindesaal, Konferenzraum und Foyer) setzt sich sichtbar vom bisherigen Kirchengebäude ab. Der seinerzeit Richtung weisende Zentralbau der Kirche wird nicht in den Hintergrund gedrängt.

Durch die großen Glasfassaden sind helle Räumlichkeiten entstanden. Auch die Abtrennung zum Kirchenraum ist aus Glas. Das Gebäude wirkt insgesamt transparent und offen. Die vorhandenen Trennwände bieten die Möglichkeit, bei Bedarf und zu besonderen Gottesdiensten die Räumlichkeiten zu erweitern. Die erforderlichen Funktionsräume und ein weiterer Gruppenraum sind in dem bestehenden Gebäude integriert worden.

Mit der angrenzenden Bücherei bilden nun die Kirche und das Pfarrzentrum ein religiöses und kirchliches Zentrum in der Dorfmitte.

Neben Vereinen und Gemeinschaften der Kirchengemeinde treffen sich hier auch nicht kirchliche Gruppen.

Im Pfarrbüro wird ein Belegungsplan für das Pfarrzentrum geführt. Die Schlüsselausgabe wird ebenfalls über das Pfarrbüro geregelt, dort können Sie auch weitere Informationen erhalten.